In der Neuhausgasse 4 liegt der Eingang zu einem außergewöhnlichen Theater, besonders für die kleinen, jungen Menschen in Friedberg: Das Stadttheater Kinderlokal. Während der Corona-Pandemie gegründet, hat es schon erstaunliche Produktionen in Friedberg auf die Beine gestellt. Besondere Beachtung fand das Kasabaly während des letztjährigen „Friedberg spielt“-Festes, bei dem es ein Rätsel in der Altstadt zu lösen galt und am Ende auf dem Fünffingerplatz ein Café aufgebaut wurde. Das Theater zeigte, was in unserer Stadt möglich ist, wenn viele zusammen aktiv werden.
Auf die Einladung der Vorstandsvorsitzenden des Vereins Stadttheater Friedberg e.V., Stefanie Fiedler und Klaus Gehre, haben die Grünen Rudi Mewes und Michaela Schremmer das Theater besucht, um über dessen Zukunft zu sprechen.
Gehre und Fiedler schildern, dass die Verzahnung von Theater und Stadt ein Kernanliegen des Vereins sei. Eine Menge Arbeit und Engagement haben sie gemeinsam mit den anderen derzeit 14 Mitgliedern des Vereins in die Räumlichkeiten und in die Produktionen gesteckt. Vieles hier ist selbst gemacht, die Requisiten werden recycelt und durch Upcycling für neue Stücke eingesetzt.
Theater in der Stadt für die Stadt bedeutet für die beiden ebenso die Verzahnung mit anderen Akteuren, z. B. in Form einer Zusammenarbeit mit Schulen: Ein Projekt mit der Johann-Peter-Schäfer-Schule ist in Vorbereitung, viele weitere Ideen für Workshops und Stücke schlummern in den Schubladen.
Bis zum Sommer finanziert sich das Kinderlokal über Gelder der PwC-Stiftung. Um gesichert weiterarbeiten zu können, hat der Verein nun einen Antrag bei der Stadt gestellt, damit die Fixkosten wie Miete für die Räumlichkeiten und die Nebenkosten gedeckt sind.
Die Grünen unterstützen dieses Anliegen: „Das Kinderlokal ist eine Bereicherung für unsere Stadt, gerade für die Kleinsten schließt es eine Lücke im kulturellen Angebot. Mit Eintrittspreisen von 5 Euro pro Person können sich das viele Familie leisten.“
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