Mehr Sicherheit für alle

[vorangestellt ist der Text in einfacher Sprache]

In Friedberg gibt es viele Autos.

Menschen, die zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren, fühlen sich oft unsicher.

Besonders Kinder und ältere Menschen haben zu wenig Platz.

Die Bündnis 90/Die Grünen wollen das ändern.

Sie fordern:

* sichere und reparierte Straßen

* Gehwege nur für Fußgänger

* keine parkenden Autos auf dem Bürgersteig

* genug Parkplätze für Menschen mit Behinderung

Außerdem soll es bessere Radwege und einen besseren Stadtbus geben.

Ziel ist eine sichere, faire und umweltfreundliche Verkehrspolitik für alle.

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Das Friedberger Straßenbild wird nach wie vor vom motorisierten Individualverkehr dominiert. Wer hier zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, fühlt sich oft an den Rand gedrängt – das gilt insbesondere für Kinder und ältere Menschen. Die Friedberger Grünen fordern deshalb ein konsequentes Umdenken der Verkehrspolitik für eine inklusive und sichere Stadtgestaltung.

Sicherheit und Barrierefreiheit im Fokus

„Mehr Raum für Fuß- und Radverkehr bedeutet mehr Sicherheit für alle“, betont Jonas Lohse, Verkehrsaktivist und Kandidat für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung der Friedberger Grünen. Dabei gehe es nicht um die Verdrängung des Autos, sondern um eine sinnvolle und faire Neuordnung:

  • Infrastruktur: Marode Straßen, Fahrbahnen und Schlaglöcher stellen ein hohes Unfallrisiko insbesondere für Radfahrende dar und müssen zuerst saniert werden.
  • Schutzräume: Bürgersteige und Gehwege müssen exklusiv dem Fußverkehr vorbehalten bleiben. Die Nutzung durch Roller und Fahrräder soll klar auf Kinder bis 10 Jahren und deren Begleitung beschränkt werden. Parkende Autos dürfen den Bürgersteig nicht versperren.
  • Barrierefreiheit: Besonders auf der Kaiserstraße müssen ausreichend Parkplätze für Menschen mit Gehbehinderung in direkter Nähe zu den Geschäften erhalten bleiben.

Bernd Stiller, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion, lobt die aktuelle Präsenz der Stadtpolizei und die Aufklärung der Verkehrsteilnehmer, mahnt jedoch: „Prävention allein ersetzt keine sicheren Radwege und keinen zusätzlichen Raum für den nicht-motorisierten Verkehr.“

Konzepte für eine moderne Mobilität

Auf Initiative der Grünen wurden bereits entscheidende Weichen gestellt, u.a. durch die Einstellung eines Mobilitätsmanagers. Der aktuelle Zwischenbericht des Mobiltätskonzepts benennt klare Brennpunkte, die in zukünftigen Bauprojekten entschärft werden müssen. In Verbindung mit dem neuen Klimaschutzkonzept schafft Friedberg die Basis für einen Verkehr im Einklang mit den gesetzten Klimazielen, um sodie Lebensqualität in Friedberg zu steigern.

Kompetenz für die Kommunalpolitik

Die Grünen stehen für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Verkehrsteilnehmenden – vom Ausbau des Stadtbusses bis hin zu sicheren Radwegen in die Ortsteile.

„Eine umfassende und nachhaltige Verkehrspolitik, die die Belange aller Menschen ernst nimmt, gibt es nur mit einer starken grünen Fraktion“, so die Bilanz der Partei. Mit Blick auf die kommende Kommunalwahl rufen die Grünen dazu auf, durch eine bewusste Stimmabgabe den Weg für ein sichereres Friedberg frei zu machen.

Die vorgestellten Punkte sind Teil des Kommunalwahlprogramms 2026, das Bündnis 90/Die Grünen Friedberg in diesen Wochen detailliert vorstellen. Die vollständige Version ist nachzulesen auf http://old.gruene-friedberg.de/kommunalwahl-2026/.

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